Fahrradtour mit Zwischenfall

von Maik 20. August 2010 11:31

Heute Nacht konnte ich wieder im Bett schlafen, diese olle Luftmatratze. Hab auch wieder viel besser geschlafen. Heute soll es in den Südosten gehen,nach Ingarö. Das war ein Tipp von Thomas, wir wollen ja auch nochmal baden gehen.

Wir sind jetzt in Nacka und entdecken eine uns bekannte Straße. Im letzten Jahr haben wir Magnus kennengelernt. Wir finden wirklich ganz zufällig seine Straße und entschließen uns für einen spontanen Besuch. Es ist Freitag und die Chance, das er da ist, ist ja relativ gering. Nach einer Weile finden wir auch sein Häuschen, ich erkenne es an seinem Gartentor, da hab ich mal ein Bild von gesehen. Wir klopfen und er ist auch tatsächlich da. Er ist aus allen Wolken gefallen. Wir stärken uns etwas, er zeigt und Haus und Grundstück und danach ziehen wir weiter.

Kurze Zeit später passiert das, was hoffentlich bei einer Radtour nie passiert. Micha hat einen platten Reifen.

Zum Glück haben wir einen Ersatzschlauch und eine Luftpumpe dabei. Es gestaltet sich etwas schwierig den Schlauch zu wechseln, aber wir schaffen das und können weiter radeln.

Wir sind schon relativ spät dran und unser Ziel Ingarö liegt noch in weiter Ferne. Es ist nun auch Zeit für ein Päuschen. Wir lassen uns in einer kleinen Bucht nieder.

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Wir verwerfen nun unseren Plan. Das Wetter wird auch nicht besser, dunkle Wolken am Himmel. Wir fahren nach Hasseludden. Hier macht die Fähre, die von Vaxholm kommt, einen Zwischenstop. Wir steigen zu und fahren nach Stockholm und genießen noch einmal den Ausblick von der Fähre.

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Tagesleistung an Kilometern sind wir heute bei 47. Keine Glanzleistung und erreichen nun 59% unseres Ziels. Damit ist es eigentlich unmöglich die 100% noch zu erreichen.    


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Kategorie: Fahrrad | Urlaub

Kampf gegen die Naturgewalten

von Maik 16. August 2010 20:44

Krass, krass, krass…ich bin gerade fix und fertig. Es ist jetzt 20:00 Uhr und mit letzter Kraft schreibe ich noch diese paar Zeilen.

Nachdem ich heute kurz vor 10 erwacht bin, gefrühstückt habe, ging es an eine neue sportliche Herausforderung. Als ich am Küchentisch sitze und die stark hin und her schaukelnden Bäume beobachte, wird mir etwas mulmig. Die Sonne scheint, ein paar Wolken gibt es auch. Kurz vor 12 machen wir uns startklar für unsere Tour nach Norden. Schon nach ein paar hundert Metern drehen wir um, dieser Wind weht so heftig, dass uns beiden ein wenig kalt ist, etwas andere Kleidung ist angebracht. Danach tritt Micha gleich wieder in die Pedalen als würde er von einem Tyrannosaurus verfolgt.

Es geht, wie gesagt, Richtung Norden, nach Täby. Von dort aus wollen wir noch etwas weiter östlich und uns in einer kleinen, einsamen Bucht niederlassen zum baden oder sonnen baden.  Es wurde nur sonnen baden, das Wasser war eiskalt.  Wir fahren gegen den Wind, gegen den Wind und gegen die Berge. Ich frage mich, was mach ich her eigentlich, erinnere mich kurz daran das das gut für mich ist, beiße die Zähne zusammen und trete weiter rein. Micha ist mir ständig ein paar hundert Meter voraus, weil der sieht ja ständig den Tyrannosaurus, den ich leider nicht sehe. Micha ist übrigens THE NAVIGATOR, ohne sein Talent im Umgang mit dem Navi, dem spärlichen Kartenmaterial wäre ich ganz schön aufgeschmissen. Wir finden uns einigermassen gut zurecht. Irgendwann finden wir unsere kleine Bucht und ich lasse mich auf die Felsen fallen. Eine halbe Stunde konnte ich in der Sonne liegen, dann fing Micha schon wieder an zu drängeln. Aber da er kein Unmensch ist, schlägt er vor, nicht zurück zu fahren, sondern nach Vaxholm zu fahren, noch ca. 18 km und dann mit der Fähre zurück nach Stockholm. Dies bedeutet keine 40km mehr zurück nach Stockholm zufahren und gegen Wind und Berge zu kämpfen. Dazu sage ich nicht nein und wir machen das dann so. Um 16:55 Uhr erreichen wir den Hafen von Vaxholm und um 16:55 Uhr legt auch die Fähre ab, das war wirklich Timing, dank dem Tyrannosaurus:-)

Ich lass mich erneut fallen, diesmal ist es allerding ein relativ bequemer Sitz auf der Fähre.

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Meine Trinkflasche ist schon lange leer und ich kann es kaum erwarten ein kühles Bier auf der Fähre zu trinken.

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nicht nur ich…

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Mit dem gestrigen Tag und heute sind wir nun bei 37 %. 37% von unseren Zielkilometern. Fortsetzung folgt….


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Kategorie: Fahrrad | Urlaub

Zweiter gescheiterter Versuch Stockholm > Vaxholm

von Maik 15. August 2010 17:37

und Vaxholm > Stockholm

Gestern starteten wir unseren zweiten Versuch. Vor einem Jahr wollten wir eine Tour von Stockholm bis zur Insel Vaxholm und dann Richtung Norden zurück nach Stockholm machen. Damals fehlte uns einfach die Kraft für den Rückweg. Also nahmen wir die Fähre von Vaxholm nach Stockholm. Das Gleiche haben wir dieses mal auch wieder getan. Es war ein sehr heißer Tag, so heiß das Micha halb nackig gefahren ist, das hab ich noch nie gesehen. Ich muss allerdings  zugeben, dass es an mir lag, Micha wäre weiter gefahren, aber ich sah mich dazu nicht mehr im Stande. 

Zwischendurch fanden wir einen kleinen See zum abkühlen, es war mehr als das, es fühlte sich an wie eisbaden. Danach ging es wieder tief durch den Wald. Micha hielt plötzlich an und ich bremste lautstark. Das vertrieb leider das Fotoobjekt…

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Auf Vaxholm angekommen hatten wir noch 20 min. Zeit bis die Fähre ablegte nach Stockholm. Es ist immer ein ganz schönes Gedrängel, jeder will der Erste sein und sich die begehrten Außenplätze sichern. Wir hatten diesmal auch glück. Die Fähre kostet für einen Erwachsenen 75 SEk, ca. 8 EUR.

Nach einer kleinen Erholungspause sind wir am Abend noch zum Mälarpaviljongen gefahren. Das ist wirklich das absolut Schönste. Quasi direkt “auf dem Wasser” sitzen, Bierchen und einen wunderschönen Blick auf Stockholm.

Für diesen Urlaub haben wir uns ein Kilometerziel gesetzt. Erreicht haben wir mit dem heutigen Tag und den gestrigen Erkundungen in Stockholm 22% ….das ist noch nicht viel….Fortsetzung folgt.


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Kategorie: Urlaub

Fährunglück auf der Ostsee

von Maik 24. Juli 2009 06:23

Was muss ich da gerade bei bild.de lesen. Zwei Fähren sind im Nebel zusammen gestoßen. In Nynäshamn, ca. 50 km südlich von Stockholm. Da wo wir vor vier Tagen Schweden wieder verlassen haben. Es handelt sich um die Fährverbindung zur Insel Gotland. Als wir noch im Hafen lagen konnten wir die Gotlandia II noch beim Einlaufen in den Hafen beobachten.

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Kategorie: nurmalso

Der nächste Morgen auf der Fähre

von Maik 21. Juli 2009 10:09

Um 5:00 Uhr heute morgen platzt mir der Kragen, wir haben ganz schön Seegang und bei jeder Welle vernehme ich ein klappern. Die ganze Nacht geht mir das schon auf den Zünder. Ich vermutete das die Tür zu viel Spiel hat.Als ich mich dann, wie gesagt gegen 5, auf Ursachenforschung begeben habe, entdeckte ich zwei schaukelnde Leitern für die zwei oberen Betten, die bei jeder Welle gegen die Wand geschlagen sind und dieses nervende Geräusch verursacht haben. Das Problem war nun gelöst. Micha ist inzwischen auch wach geworden, er hält es nicht aus und muss raus aufs Deck, sich das stürmische Spektakel aus der Nähe ansehen. Dann schlafen wir weiter und um halb 10 sind wir dann aufgestanden.

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Der Sturm hat noch nicht nachgelassen. Wir machen unsere obligatorische Runde an Deck. Das Schiff schaukelt ganz schön, wir bewegen uns fort als wären wir volltrunken. Auf dem Sonnendeck frühstücken wir. Micha hatte auch das gestern wieder vorbereitet. Es sollte mir an nichts fehlen, selbst ein Ei war dabei. Er ist ein Schatz!

Bis Danzig sind noch ca. 2 stunden Zeit. Ich nutze die Zeit derweilen...

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Danach liegen ca. 8-11 Stunden Autofahrt vor uns. Micha möchte eine andere Strecke zurück fahren. Wir wollen uns so ziemlich parallel zur polnischen Ostseeküste halten. Aber halt nur kleine Straßen fahren.Ich bin dagegen, aber Micha besteht darauf...


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Kategorie: Urlaub

Die Rückfahrt von Stockholm nach Danzig

von Maik 20. Juli 2009 19:31

Heute geht unser Schwedenurlaub zu Ende :-(

Um 15:00 Uhr sind alle Sachen im Auto verstaut, Micha zündet die Triebwerke. Wir fahren ca. 50 km südlich von Stockholm nach Nynäshamn. Hier soll um 18:00 Uhr unsere Fähren nach Danzig starten. Ein bisschen traurig sind wir schon, dass es nun vorbei ist. Die 100 km Fahrradtour haben wir auch nicht mehr hinbekommen, ist aber nur aufgeschoben.

In Nynäshamn gehen wir noch kurz etwas einkaufen und dann fahren wir zum Terminal. Mit unserer Buchungsnummer und unseren ausweisen bekommen wir genauso unproblematisch, wie auf der Hinreise, unsere Boardkarten. Danach dürfen wir uns einreihen und warten bis uns Einfahrt gewährt wird.

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Das geht auch alles recht zügig heute. Auto geparkt und mit dem Fahrstuhl geht es auf das Deck 7. Wir haben wieder eine Innenkabine. Dieses mal macht sie auch einen sauberen Eindruck. Sachen abgestellt und dann auf das Außendeck, Micha hat Hunger und freut sich schon auf die olle polnische Wurst vom Grill. Ich habe auch Hunger und zieh mir auch so ein Ding rein. Micha genießt, ich nicht.

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Gesättigt begeben wir uns aufs Oberdeck. Die Sonne lässt sich auch heute wieder nicht lumpen, es weht aber eine steife Brise.

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Pünktlich um 18:00 Uhr legt die Fähre ab. Inzwischen ist es an der Bierbar auf dem Außendeck auch schon richtig voll geworden, alle ziehen sich diese olle Wurst rein. Ich gehe derweilen in unsere Kabine und nasche eine Boulette, die mein Michi heute Vormittag vorbereitet hat.

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Wir sind jetzt seit knapp 1 1/2 Stunden unterwegs. Es ist kaum noch Land in Sicht, das UMTS Netzt von Telia ist immer noch verfügbar, das ist cool. So kann ich nun gleich diesen Beitrag ganz frisch veröffentlichen. Wir werden morgen gegen 13:00 Uhr Danzig erreichen und dann machen wir uns auf den langen Heimweg zu meinen Eltern und zu unserer Prinzessin Paula.

 


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Kategorie: Urlaub

Fahrradtour von Stockholm nach Vaxholm

von Maik 16. Juli 2009 19:53

Diese Tour war eigentlich für Dienstag geplant, wir waren auch bereits auf dem Weg, da fing es aus dem Nichts an zu regnen, nicht nur ein bisschen und es war leider nicht nur eine kurzer Schauer. Nachdem wir eine Weile unter der Tunnelbana Slussen verweilt haben und keine Besserung in Sicht war, sind wir zurück gefahren.

Der Mittwoch war nun der ideale Tag für unsere Tour. Sonnenschein, kaum Wind und bisher auch der wärmste Tag für uns hier in Stockholm. Um 10:30 Uhr ging es los Richtung Nacka. Aber kaum das wir den südöstlichen Stadtrand von Stockholm erreicht hatten, fanden wir den Radweg nicht und sind schon mal einige Berge umsonst umsonst hoch gestrampelt.

Hier oben gelandet und doch leider eine Sackgasse, die Anstrengung war umsonst
Hier oben gelandet und doch leider eine Sackgasse, die Anstrengung war umsonst

Jetzt sind wir aber auf dem richtigen Weg. Es ist ein Radweg nach Gustavberg ausgeschildert, das liegt in unserer Richtung. Wir versuchen uns immer an der Autobahn zu orientieren, die wir zwar nicht sehen, doch in der Ferne zu hören ist. Wir fahren durch kleine Ortschaften zwischen Wald, Wiesen uns Seen.

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Es ist bisher die schönste Tour die wir gemacht haben. Gustavsberg in der Gemeinde Varmdö ist unsere nächste Station. Hier machen wir einen kurzen Zwischenstop, ich hole mir einen kleinen Salat im Supermarkt,

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Micha schaut zu. Weiter gehts. Zwischenzeitlich, wußte ich nicht mehr so richtig wo ich bin, aber mein Michi hat wohl nie die Orientierung verloren. Einen Radweg gibt es nicht mehr nur einen kleinen, matschigen Pfad durch einen Wald. Keine Menschenseele weit und breit. Jeden Moment müsste uns eine Elch Familie begegnen. Wir erreichen wieder Zivilisationen. Die Autobahn ist auch wieder ganz in der Nähe. So verkehrt können wir nicht sein, waren wir dann auch nicht. Nach vielen Kilometern, vielen Bergen erreichen wir Mörtnäs, auf der Landstraße finden wir endlich einen Hinweis auf Vaxholm...

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Das Navie wollte uns partout nicht in diese Richtung führen. Jetzt wissen wir warum, es gibt hier keinen Radweg, zumindest haben wir keinen gefunden. Also fahren wir auf der Landstraße, die ist zum Glück nicht so sehr befahren. Wir sind jetzt ca. bei Kilometer 45. Wir sind noch gut in Form, aber die jetzt vor uns liegende Strecke wird uns ganz schön zu schaffen machen. Für jede bergab Fahrt, in der wir uns kurz treiben lassen können, werden wir mit dem nächsten Anstieg "belohnt".

Nach einiger Zeit geht es dann eine ganze lange weile bergab und wir stehen vor der Fähre. Für einen kurzen Moment dachten wir, wir hätten Vaxholm erreicht. Dem war aber nicht so. Als wir übergesetzt haben, stellen wir fest, dies ist erst mal die Vorinsel Rindö.

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Warten auf die Fähre nach Rindö. Kurze Pause tut ganz gut.

Also weiter, die Sonne brennt, es weht immer noch ein laues Lüftchen. Auch diese Insel ist irgendwann zu Ende. Und da ist sie nun zu sehen, die Festung Vaxholm. Die Festung liegt auf einen kleinen Insel, direkt vor Vaxholm.

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Wir setzen über auf die Insel Vaxholm. Der Kilometerstand zeigt nun eine 65. Im Hafen machen wir uns schlau, wann das nächste Schiff nach Stockholm geht. Den ursprünglichen Plan, Richtung Nord- West nach Stockholm mit dem Fahrrad zurück zu fahren, verwerfen wir. 15:50 Uhr soll sie ablegen. wir haben also noch ein Stunde Zeit uns die Insel anzusehen. Wir sind komplett durchgeschwitzt und suchen uns ein lauschiges Plätzchen um uns den Schweiß und den Staub von der Landstraße abzuwaschen.

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Ganz schön kühl das Wasser, aber das musste jetzt sein.

Zwei frische T-shirts angezogen und ab gehts zum Hafen. Die Schiffe nach Stockholm gehen vom Kaiplatz 6. Die freundliche Dame von der Fährinformation sagte uns wir sollten uns zügig anstellen und das erste Schiff nehmen das kommt. So taten wir, wir waren in der Schlange ungefähr Platz 15. Schon nach kurzer Zeit reihte sich hinter uns eine nicht endende Menschenreihe. Als das Schiff dann, mit einiger Verspätung, kam, gab es ein ordentliches Gedränge. Noch einen Sitzplatz zu ergattern war unmöglich, also standen wir, nach inzwischen 74 km, die nächsten 1 1/2 Stunden. Aber ein kühles Bierchen hat uns der Micha besorgt, das war eine Wohltat. Für die Überfahrt haben wir inklusive Fahrräder 220 Kronen bezahlt.

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Ziemlich geschafft, auf dem Schiff Nach Stockholm

Auf dem Wasserweg nach Stockholm genießen wir den Ausblick.

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17:40 legen wir gegenüber vom Grand Hotel an. wir machen uns auf den Heimweg. Kilometerstand für diesen Tag: 78

Für heute reicht es und morgen werden wir sicher eine Pause einlegen.

 


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Fahrradtouren in und um Stockholm

von Maik 13. Juli 2009 12:09

Nachdem es hier in Stockholm verregnet startete, konnten wir inzwischen 2 ausgiebige Touren machen. Am Donnerstag haben wir nur ein bisschen Stockholm erkundet, mal sehen was es so neues gibt. Allerdings haben wir nach 25 km abgebrochen, da das Wetter doch ziemlich bescheiden war.

Am Freitag, ging es dafür dann richtig los. Bei Sonnenschein und Windstärke 3 fahren wir in Richtung Bromma, Drottingholm bis nach Erkö Ekerö. Hier haben wir mit der Fähre übergesetzt. Die Fähre kostet 10 SEK pro Person, das war ein Schnäppchen.

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Schon etwas abgekämpft kann ich auf der Fähre kurz pausieren

Wieder runter von der Fähre geht es nach Huddinge. Inzwischen macht sich bei mir ein mehr oder weniger starkes Hungergefühl breit. Wir befinden uns inzwischen auf dem Rückweg nach Stockholm. Wir entdecken MAX Burger, na wunderbar. Gestärkt geht es nun zügig weiter, wir haben jetzt Rückenwind. Unser Training in Berlin zahlt sich aus, allerdings machen uns die Berge ganz schön zu schaffen. Diese ständige auf und ab, ich benutze Zahnräder, meiner Gangschaltung, die ich noch nie benutzt habe.

Die Radwege sind wirklich sehr schön ausgebaut hier, Wegweiser gibt es fast überall. An manchen Stellen fehlen aber entscheidenen Hinweise, aber Micha ist ja vorbereitet und unser Navi haben wir auch dabei. Nach 55 km erreichen wir wieder Stockholm. 55 km hört sich jetzt vielleicht nicht so viel an, aber wie bereits erwähnt, fuhren wir bei Windstärke 3 und dann gibt es doch ganz schön böse Berge hier. Wir werden uns aber auf jedenfall noch steigern.


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Tag 2 - Auf der Fähre und dann nach Stockholm

von Maik 8. Juli 2009 20:03

Um halb neun wache ich auf, Micha ist bereits an Deck, ich gehe ihn suchen. Es ist ein wunderschöner, sonniger Morgen, die Sonne knallt als wären wir in der Südsee unterwegs. Wir haben Hunger und gehen erstmal frühstücken. Frühstück gibt es in den Restaurants oder in der self Service Abteilung. wir entscheiden uns für den self Service und essen ein belegtes Brötchen. Das war nicht so der Kracher.

Wir gehen wieder an Deck, ein bisschen die Sonne genießen. Bis die Fähre um 13:00 anlegt ist ja noch ne ganze Weile hin.

Eine Menge Polen trinken inzwischen schon wieder Bier. Wir wollen nicht auffallen und kosten auch mal eins.

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ca. 12:30 Uhr kommt die Durchsage, dass man sich bitte zu seinen Fahrzeugen begeben möchte. Machen wir dann auch. Kurz nach 1 sind wir runter von der Fähre und jetzt geht es Richtung Stockholm. Uns trennen noch ca. 50 km von unserem Ziel. Wir werden die nächsten 12 Tage auf der Insel Kungsholmen verweilen. Thomas hat uns netter Weise seine Wohnung überlassen.

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Thomas hatte ich auch vorher beauftragt, mal zu kiecken wie es aussieht mit mobilen Internet. Es Er hat auch etwas gefunden von Telia. 99 Kronen für 7 Tage, ohne Vertragsbindung. 2 GB Traffic inklusive. Das reicht hoffentlich fürs bloggen. Telia Shop gesucht und Karte gekauft. Ich habe alles probiert, aber es ging nicht. Ich habe schon an mir gezweifelt. Es wollte nicht funktionieren. Plötzlich bekam ich ein paar SMSs von Telia, das meine Karte nun freigeschaltet ist und siehe da plötzlich ging es doch.

Wir werden jetzt noch ein bisschen auspacken, Bett aufbauen und dann war es das auch für heute. Morgen beginnt dann der aktiv Urlaub, hoffentlich spielt das Wetter auch mit.

 

 


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Kategorie: Urlaub

Mit dem Auto nach Danzig und mit der Fähre weiter nach Stockholm

von Maik 7. Juli 2009 19:35

Nachdem wir gestern bei meinen Eltern angekommen sind um hier Paula in die Sommerferien zu entlassen, geht es heute früh um kurz vor 8 los in Richtung Polen. Wie bereits angekündigt werden wir unseren Urlaub in Stockholm verbringen. Wir werden bis Danzig mit dem Auto fahren und dann mit der Fähre nach Stockholm übersetzen. Das Navigationsgerät zeigt eine Ankunftszeit von 15:50 Uhr. Bei dem Gedanken wird mir ganz übel, ich reise ja so gern mit dem Auto. Wir fahren die A20 bis zum Kreuz Uckermark und dann geht es auf die A11. Die A11 befindet sich in einem dermaßen beschissenen Zustand an dieser Stelle, es ist ein ständiges dröhnen im Auto. Na Hauptsache die Straße bleibt jetzt nicht bis Danzig so, denken wir uns beide. Nein so war es auch nicht.

Jetzt sind wir in Polen…

Wir passieren den ehemaligen Grenzübergang Pomellen. Über eine Infotafel werden wir über die Aussentemparatur von 21 und die Asphalttemparatur von 34 ° informiert. Wir genießen das letzte Stück polnische Autobahn, denn nach Danzig gibt es nur die Landstraße und die dürfen wir mit maximal 90 km/h befahren. Tanken waren wir inzwischen auch. 1,07 EUR zahlen wir für den Liter Super Plus. Zahlen kann man mit EC- oder Kreditkarte, das ist perfekt.

Wir fahren auf der vom Navi empfohlenen E28. Bei herrlichem Sonnenschein, bin ich froh über die Klimaanlage. Am Straßenrand verkaufen die Leute Honig oder ihre gesammelten Heidelbeeren und Pfifferlinge. Des Öfteren sehen wir auch junge Mädels am Straßenrand die ihren Körper verkaufen. Wir haben kein Interesse. Junge Männer standen nicht am Straßenrand.

Jetzt haben wir noch 199 km vor uns. So langsam wird es langweilig. Es ist jetzt 12:30 Uhr, also noch 3 ½ Stunden. Die Landstraße nach Danzig ist erstaunlich leer, das hatten wir uns schlimmer vorgestellt. Die Straße ist an den meisten Stellen auch sehr breit so dass das Überholen, insofern der zu Überholende rechts rüber fährt, auch bei Gegenverkehr kein Problem ist. Das machen die Polen ganz gut, wir machen natürlich mit und man dankt es uns freundlich.

Vor uns liegen noch 55 km, so langsam weiß ich nicht mehr wie ich sitzen soll, Micha kommt mir immer noch äußerst entspannt vor.

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Erstaunlicher Weise kann ich, während der Fahrt, hier diese Zeilen schreiben. Sonst wird mir bei sowas immer gleich übel, wahrscheinlich die gute polnische Luft.

In Danzig werden wir dann auch noch etwas Bölckstoff besorgen, damit wir in Stockholm nicht auf dem Trockenen sitzen. Ein bisschen Platz ist ja im Auto noch.

Wir erreichen nun Danzig, endlich und sind auf dem richtigem Weg.

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Wir haben über polferries eine Überfahrt für max. 4 Personen plus Pkw gebucht. Mit der Buchungsnummer fahren wir zum Terminal und erhalten problemlos unsere Tickets. Die Fähre sieht ganz schön groß aus. Wir dürfen einfahren und schon sind wir auch in unserer Kabine, Innenkabine für eine Nacht, völlig ok. Die Kabine macht aber schon einen etwas schmuddeligen Eindruck, etwas eng ist es auch , aber das geht schon. Ein Klo und eine Dusche ist auch dabei.

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Die Außenkabinen sehen schon ein bisschen besser aus.

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Jetzt gehen wir aber erstmal das Schiff erkunden. An der Bar holen wir uns ein Bierchen auf den Weg. Es gibt zwei Restaurants, ein Nightclub und außen noch ein Bar, hier wird polnische Wurst gegrillt. Da wir noch nichts gegessen haben, kosten wir diese. Ich fand sie nicht so lecker, für Micha war es ok. Achja ein Kino ist auch an Bord, das befindet sich schon ziemlich tief im Schiffsbauch, das merkt man vor allem an den Temperaturen. Für das Kino muss man aber extra bezahlen, wir lassen das lieber und gehen wieder an Deck. Als Zahlungsmittel akzeptiert man schwedische Kronen oder polnische Zloty. An den Kassen muss man einfach sagen, in welcher Währung man bezahlen will. Auch alles Andere ist hier zweisprachig, polnisch oder schwedisch, lediglich eine Holsten Pilsener Werbung ist auf deutsch.

Etwas später beobachten wir einen tollen Sonnenuntergang auf der Ostsee bei einer Flasche Rotwein und ziehen uns dann zurück in unsere Kajüte.

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Kategorie: Urlaub

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