Um 7:00 Uhr klingelt der Wecker, wir wollen um 8:00 Uhr starten. Das gefällt mir gar nicht, ich bin müde. Es sind ungefähr 1 1/2 Stunde Autofahrt bis Cahirciveen, vielleicht kann ich ja noch ein bisschen schlafen, ich konnte nicht. Ich war so begeistert von der Landschaft, das ich nichts versäumen wollte.
Wir “landen” in dem kleinen Hafen. Die Überraschung ist eine Überfahrt auf die Insel Skellig Michael. Die Fahrt dauert ca. 40 min. Länger hätte es an diesem Tag für mich auch nicht dauern dürfen. Es ist ganz schöner Seegang. Unser kleines Boot schaukelt kräftig durch die Wellen und mir bekommt das, auf den letzten Kilometern, gar nicht mehr. Ich war sehr, sehr froh, als ich wir die Insel betraten, fester Boden unter den Füßen. Im Hafen liegen etliche Boote die raus auf dieses Insel fahren, auf ein Boot gehen so 12. Es ist empfehlenswert, vorher zu reservieren.
In 2 Stunden werden wir vom Boot wieder abgeholt. Wir werden aufgefordert eine Hinweistafel sorgfältig durchzulesen, danach erhalten wir mündliche Instruktionen wie wir uns auf der Insel zu verhalten haben. Dies ist wohl notwendig weil im letzten Jahr 2 Amerikaner von den Klippen gestürzt und dabei tödlich verunglückt sind. Höhlenmenschen, sogenannte Monks haben hier gelebt. Wir gehen eine nicht enden wollende Treppe hinauf, 618 Stufen sollen es sein, ich habe nicht gezählt.

Erschöpft kommen wir oben an. Wir haben einen herrlichen Ausblick. Ein älterer, weiser Mann erzählt und von den Monks, wie sie hier wohl lebten und was sonst, bis in die heutige Zeit, auf der Insel geschah. Ganz schön krass, was die Monks in dieser Höhe gebaut haben.





Im Übrigen ist meine Hose am Hintern total nass, von der Überfahrt. Es gab zwar eine Hose zum Überziehen vom Kapitän, aber die war nicht dicht.
Da die Sonne scheint, halte ich den Allerwertesten so oft wie möglich in die Sonne. Jonathan hat auch für ein Picknick alles vorbereitet. Das brauche ich jetzt auch.

Die 2 Stunden vergehen recht schnell und wir machen uns an den Abstieg.






Der Wind hat nachgelassen und somit ist die Rückfahrt nicht ganz so stürmisch wie die Hinfahrt. Schön war es und auch nicht zu anstrengend für den ersten Tag.