Radfahrer sind Hooligans auf zwei Rädern

von Maik 31. August 2009 13:37

Gerade habe ich bei welt.de diesen Artikel gelesen. Das ist ja mal wieder typisch, so eine einseitige Betrachtung. Ich gebe ja zu, auch ich halte mich nicht immer an alle Regeln, aber was ist denn eigentlich mit den Autos die ständig den Radweg zu parken, oder die Fußgänger, die mit einer Aroganz auf dem Radweg spazieren gehen, Mülltonnen die auf dem Radweg abgestellt werden? Fahre ich am Montag morgen die Bernauer Straße entlang, dann kann ich mich vor Glasscherben auf dem Radweg kaum retten.


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Kategorie: Fahrrad

Radtour im Spreewald

von Maik 9. August 2009 13:02

Am Samstag haben wir eine Radtour durch den Spreewald gemacht. Um 10:00 Uhr die Fahrräder aufs Auto gesetzt und ab ging es in das ca. 90 km südlich von Berlin gelegene Lübben. Auto abgestellt und los ging es. Wir haben so ca. 80 km geplant. Das Wetter, 28 °C und Windstärke 3. Wir starten mit Gegenwind, das ist ok, lieber jetzt als auf dem Rückweg. Der Radweg ist asphaltiert, alles schön, aber wir wollen etwas mehr action, also tiefer rein in den Wald und an die Kanäle. Mittels Karte suchen wir den Weg.

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Wir haben den Kanal gefunden, aber ohne Wald. Auf einem neu angelegten Deich fahren wir bei vollem Gegenwind, der Boden ist ziemlich weich, das ist jetzt gerade sehr, sehr anstrengend. An einem ziemlich alten Wehr überqueren wir den Kanal und fahren weiter, jetzt unter Bäumen und auf festerem Grund. Das ist besser. Noch ein kurzer Zwischenstopp und uns beiden wird ganz schnell, ganz schön kalt. So nass geschwitzt, können wir nicht lang stehen bleiben. Ganz schnell weiter, dann wird uns wieder warm.

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Nun geht es richtig durch den Wald, ein kleiner schmaler Trampelpfad weißt uns den Weg. Das macht jetzt richtig Laune. Es geht über Stock und Stein. Allein ist man hier nicht, neben Radfahrern und Wanderern, begegnen uns auch ständig Kanufahrer im Kanal.

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Meine Kamera hat leider nur zwei leere Akkus drin, also muss ich mit dem Handy fotografieren, das macht leider nicht so tolle Bilder.

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Nachdem wir den Wald wieder verlassen haben geht es Richtung Vetschau, Vetschau ist auch der Wendepunkt unserer Tour. Nun geht es weiter Richtung Lübbenau und von Lübbenau zurück nach Lübben. In Lübbenau angekommen, macht Micha etwas schlapp, er braucht eine Pause, das hat es auch noch nie gegeben. Aber ich bin ja kein Unmensch und gönne ihm eine kurze Verschnaufpause.

Auf zu den letzten 10 km. Bei km 74 erreichen wir Lübben. Inzwischen schwächle ich auch schon ein bisschen. In Lübben lädt uns ein nettes Lokal zu einem wohl verdienten Bierchen ein. Bei km 82 sind wir wieder beim Auto. Das war eine wirklich schöne Tour, kann ich nur empfehlen. Es gibt hier überall gut ausgeschilderte Radwege. Wir waren sicher nicht zum letzten mal hier.


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Kategorie: Fahrrad

Mein täglicher Weg zur Arbeit

von Maik 20. August 2008 20:22

Meistens fahre ich mit dem Rad zur Arbeit. Nur wenn ich mal wieder nicht aus dem Bett komme, nehme ich das Motorrad. Es ist jeden Tag der absolute Horror. Bis zum Thälmann Park läuft das noch, aber dann gehts los. Die Prenzlauer Allee Richtung Mitte. Vor mir ein junge Frau, Fahrrad mit Körbchen für das Täschchen. In aller Sehlenruhe schlendert sie auf dem schmalen Radweg von Links nach rechts. Ihre Geschwindigkeit ähnelt einer Weinbergschnecke nach einer Bein Operation. Eigentlich drängel ich mich irgendwie vorbei, aber die Dame taumelt mir doch zu sehr hin und her. Ich benutze mal meine Klingel. Was für eine Kraftverschwendung meines linken Daumens. Die hat natürlich die weißen Stecker im Öhrchen und bekommt nichts mit von ihrer Umwelt. So langsam werde ich sauer. Irgendwie hat sie mich bemerkt und ist aus allen Wolken gefallen...was hier fährt noch jemand ausser mir? Weiter gehts. Ich biege ab auf die Danziger Straße Richtung Eberswalder. Hier gehts jetzt wieder. An der Kreuzung Eberwalder/ Schönhauser Allee bleibe ich an der Ampel stehen!! Doch was passiert jetzt? Von rechts drängelt sich eine, augenscheinlich dynamische, junge Frau vor. Na gut denke ich, die hats wohl eilig. Es ist grün, die nun doch nicht mehr so dynamische Frau versucht die Kraft in ihren Beinen auf die Pedalen ihres Fahrrads zu übertragen, aber anscheinend ist ihre Spur mit beidseitigem Klebeband ausgelegt. Hallo???? Hat die nicht alle auf dem Sender? Wenn sie mir schon die Poolposition nimmt, dann soll sie auch zu sehen, dass sie wegkommt. Ich bin noch mehr genervt, komme aber recht schnell an ihr vorbei- keine kunst. Jetzt noch die Bernauer runter, dann hab ich es fast geschafft. Aber auf der Bernauer gibt es auch jeden Tag aufs neue ähnlich Situationen wie gerade zu vor beschrieben. Ist es denn so schwer sich auf dem Radweg ein bisschen rechts zu halten? NEIN, da wird umhergetaumelt oder am schärfsten sind die, die noch nebeneinander fahren, als gebe es ausser ihnen, nichts weiter auf der welt. Ich kann es nicht mehr verbergen und brubbel die beiden tanten an "na wieder voll die mitte getroffen". Letzte Hürde Kreuzung Bernauer Straße / Gartenstraße. Hier passiert in der Regel das Gleiche wie an der Eberswalder Str. /Schönhauser Alle. Endlich, ich erreiche die Chausseestraße. Der Arbeitstag kann beginnen.


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Kategorie: Berlin | Fahrrad | nurmalso

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