Es ist nicht vollbracht

von Maik 23. August 2010 20:11

Ziel verfehlt. Wir haben 70% unseres Ziels von 600 km erreicht. 422 km bei Wind und etlichen Bergen. Ich bin daran nicht ganz unschuldig, das gebe ich zu. Der 100 km Tagestour habe ich mich verweigert, dann wäre es ein gutes Ergebnis.

Nach dem Start gestern wollte ich mich eigentlich irgendwo in die Felsen hauen und ein bisschen sonnen baden, Micha wollte allein weiter und mich dann später wieder abholen. Das Wetter sah für meinen Plan auch verlockend aus, allerding schlug das Wetter dann um, es tröpfelte sogar etwas, also keine Felsen und keine Sonne. Ich bin dann mit Micha mitgefahren, ich hatte ja keine andere Wahl.

Am Nachmittag wollten wir Magnus noch einmal in seinem Häuschen besuchen, vor ein paar Tagen haben wir ihn ja völlig überrascht. Er hat dann aber kurzfristig abgesagt und wir sind auf Kungsholmen ans Wasser gefahren und haben uns ein bisschen gesonnt. Am Abend sind wir aufs Boot gegangen. Auf der Patricia ist am Sonntag Gaynight. Es war enttäuschend leer aber ganz ok, allerding sind wir gegen halb 2 dann doch schon abgehauen.

Am heutigen Morgen traute ich meinen Augen nicht, blauer Himmel und stahlender Sonnenschein. Micha nervt noch einmal kurz wegen der 100 km Tour, versteht aber sehr schnell, das ich diesen Tag mal zum faulenzen nutzen will. Wir fahren mit dem Auto in “unsere” kleine Bucht. Nicht ganz mit dem Auto, ein Stücken müssen wir mit dem Fahrrad fahren.

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Heute gehen wir dann auch mal baden, es ist nicht gerade warm, aber wir Männer halten das aus ;-)

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Jetzt werden wir noch Tasche packen und dann geht es morgen um 7:00 Uhr los, um 15:30 Uhr geht unsere Fähre von Trelleborg nach Rostock.

Ein schöner Urlaub Teil 1 geht zu Ende und wir danken Thomas noch einmal ganz herzlich, dass wir seine Wohnung nutzen konnten. Am Freitag geht es dann weiter Urlaub Teil 2 in Irland. 


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Kategorie: Fahrrad | Urlaub

Fahrradtour mit Zwischenfall

von Maik 20. August 2010 11:31

Heute Nacht konnte ich wieder im Bett schlafen, diese olle Luftmatratze. Hab auch wieder viel besser geschlafen. Heute soll es in den Südosten gehen,nach Ingarö. Das war ein Tipp von Thomas, wir wollen ja auch nochmal baden gehen.

Wir sind jetzt in Nacka und entdecken eine uns bekannte Straße. Im letzten Jahr haben wir Magnus kennengelernt. Wir finden wirklich ganz zufällig seine Straße und entschließen uns für einen spontanen Besuch. Es ist Freitag und die Chance, das er da ist, ist ja relativ gering. Nach einer Weile finden wir auch sein Häuschen, ich erkenne es an seinem Gartentor, da hab ich mal ein Bild von gesehen. Wir klopfen und er ist auch tatsächlich da. Er ist aus allen Wolken gefallen. Wir stärken uns etwas, er zeigt und Haus und Grundstück und danach ziehen wir weiter.

Kurze Zeit später passiert das, was hoffentlich bei einer Radtour nie passiert. Micha hat einen platten Reifen.

Zum Glück haben wir einen Ersatzschlauch und eine Luftpumpe dabei. Es gestaltet sich etwas schwierig den Schlauch zu wechseln, aber wir schaffen das und können weiter radeln.

Wir sind schon relativ spät dran und unser Ziel Ingarö liegt noch in weiter Ferne. Es ist nun auch Zeit für ein Päuschen. Wir lassen uns in einer kleinen Bucht nieder.

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Wir verwerfen nun unseren Plan. Das Wetter wird auch nicht besser, dunkle Wolken am Himmel. Wir fahren nach Hasseludden. Hier macht die Fähre, die von Vaxholm kommt, einen Zwischenstop. Wir steigen zu und fahren nach Stockholm und genießen noch einmal den Ausblick von der Fähre.

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Tagesleistung an Kilometern sind wir heute bei 47. Keine Glanzleistung und erreichen nun 59% unseres Ziels. Damit ist es eigentlich unmöglich die 100% noch zu erreichen.    


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Fahrrad fahren in Stockholm

von Maik 18. August 2010 23:54

Fahrrad fahren in Stockholm, ja das ist so eine Sache. Man kann wirklich fast alles mit dem Rad erledigen, ok einen Fernseher würde ich nicht unbedingt transportieren wollen oder den Wocheneinkauf muss man auch nicht unbedingt damit erledigen,  aber ansonsten ist das mit dem Fahrrad schon ganz bequem. Allerdings sollte man schon sehr auf der Hut sein, denn die Autofahrer nehmen das mit der Rücksichtnahme nicht so ernst.

Heute sind wir Richtung Süden gefahren, Micha wird immer noch von dem Dino gejagt, ich bin schon etwas davon angenervt. Stellenweise sind wir 500m auseinander, ich warte nur darauf das ich mich verfahre, dann platzt mir was. Mir ist aber nichts geplatzt.

Nach einer Weile wird ist etwas ruhiger mit dem Verkehr, wir haben Stockholm verlassen und erreichen Drottningholm und machen am Schloss Drottningholm einen ersten Stopp. Hier hat das schwedische Königspaar seit 1982 seinen offiziellen Wohnsitz und Sie haben einen wirklich schönen Schlossgarten…

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Danach geht es weiter, es ist das alte Spiel, bergauf und bergab, zum Glück ist heute so gut wie kein Wind. Meinem Wunsch, heute nur 60km zu fahren, wurde entsprochen. Aber da muss ich immer aufpassen, wenn ich da nicht ab und zu mal nachfrage ob das noch aktuell ist, dann können es schnell mal 20km mehr werden, also hake ich des Öfteren mal nach. Micha navigiert uns fast hervorragend, dummerwiese fällt das Navi herunter und braucht eine ganze Weile bis es sich wieder erholt hat, zum Glück. Nach 60km sind wir wieder an unserer Startposition.

Mit dem heutigen Tage habe wir die 50% Marke genknackt. Wir sind nun bei 51%….


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Kampf gegen die Naturgewalten

von Maik 16. August 2010 20:44

Krass, krass, krass…ich bin gerade fix und fertig. Es ist jetzt 20:00 Uhr und mit letzter Kraft schreibe ich noch diese paar Zeilen.

Nachdem ich heute kurz vor 10 erwacht bin, gefrühstückt habe, ging es an eine neue sportliche Herausforderung. Als ich am Küchentisch sitze und die stark hin und her schaukelnden Bäume beobachte, wird mir etwas mulmig. Die Sonne scheint, ein paar Wolken gibt es auch. Kurz vor 12 machen wir uns startklar für unsere Tour nach Norden. Schon nach ein paar hundert Metern drehen wir um, dieser Wind weht so heftig, dass uns beiden ein wenig kalt ist, etwas andere Kleidung ist angebracht. Danach tritt Micha gleich wieder in die Pedalen als würde er von einem Tyrannosaurus verfolgt.

Es geht, wie gesagt, Richtung Norden, nach Täby. Von dort aus wollen wir noch etwas weiter östlich und uns in einer kleinen, einsamen Bucht niederlassen zum baden oder sonnen baden.  Es wurde nur sonnen baden, das Wasser war eiskalt.  Wir fahren gegen den Wind, gegen den Wind und gegen die Berge. Ich frage mich, was mach ich her eigentlich, erinnere mich kurz daran das das gut für mich ist, beiße die Zähne zusammen und trete weiter rein. Micha ist mir ständig ein paar hundert Meter voraus, weil der sieht ja ständig den Tyrannosaurus, den ich leider nicht sehe. Micha ist übrigens THE NAVIGATOR, ohne sein Talent im Umgang mit dem Navi, dem spärlichen Kartenmaterial wäre ich ganz schön aufgeschmissen. Wir finden uns einigermassen gut zurecht. Irgendwann finden wir unsere kleine Bucht und ich lasse mich auf die Felsen fallen. Eine halbe Stunde konnte ich in der Sonne liegen, dann fing Micha schon wieder an zu drängeln. Aber da er kein Unmensch ist, schlägt er vor, nicht zurück zu fahren, sondern nach Vaxholm zu fahren, noch ca. 18 km und dann mit der Fähre zurück nach Stockholm. Dies bedeutet keine 40km mehr zurück nach Stockholm zufahren und gegen Wind und Berge zu kämpfen. Dazu sage ich nicht nein und wir machen das dann so. Um 16:55 Uhr erreichen wir den Hafen von Vaxholm und um 16:55 Uhr legt auch die Fähre ab, das war wirklich Timing, dank dem Tyrannosaurus:-)

Ich lass mich erneut fallen, diesmal ist es allerding ein relativ bequemer Sitz auf der Fähre.

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Meine Trinkflasche ist schon lange leer und ich kann es kaum erwarten ein kühles Bier auf der Fähre zu trinken.

<SAMSUNG DIGITAL CAMERA>

nicht nur ich…

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Mit dem gestrigen Tag und heute sind wir nun bei 37 %. 37% von unseren Zielkilometern. Fortsetzung folgt….


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Hinweisschilder in Stockholm

von Maik 16. August 2010 20:06

Gestern Abend waren wir noch ein bisschen in Stockholm unterwegs, da habe ich dieses tolle Schild entdeckt…

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…süß! Ich entnehme dem Schild, dass wenn es mir als Radfahrer schon gestattet wird den Fußweg mitzubenutzen, dann soll ich doch daran denken was mir alles begegnen kann und entsprechen rücksichtsvoll sein.


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Fahrradlicht für die Sicherheit in Schweden

von Maik 14. August 2010 19:22

Kurz vor dem Urlaub fiel mir noch ein, dass es ja nicht schlecht wäre ein neues Rücklicht zu besorgen, da ich meins verloren habe oder es geklaut wurde. Zufällig gab es dann letzte Woche bei myliveshopping ein Set aus Vorder- und Rücklicht. Das Angebot kam von dealirio. Also eigentlich top24shop, die  ihre daydeals auslagern auf dealirio. Das Angebot sprach mich an

JEEP LED Fahrradlampen Set / Vorder- und Rücklicht mit LED Technik

Es suggerierte mir ein LED Vorder- und Rücklicht. Für 19,90 EUR. Das hörte sich ganz gut an, angeblich soll das Set sonst 54 EUR kosten. Ich habe also bestellt. Es kam auch noch rechtzeitig vor dem Urlaub an. Die Enttäuschung war dann allerding groß. Bei dem Vorderlicht handelt sich nicht um eine LED Lampe, sondern um schnödes Halogenlicht.  Um noch mal die Artikelbeschreibung zu zitieren

“……Wir haben ja das hochwertige Set bestehend aus einer LED Vorder- und Rücklicht……”

Aber das war dann noch nicht alles. Um die Batterien einzulegen ist die Vorderlampe sozusagen in ihre Einzelteile zu zerlegen und wenn man viel Geschick hat, dann bekommt man das auch irgendwann, irgendwie wieder zusammen geschraubt. Einzig das Rücklicht schein ganz ok zu sein. Da mein letzte Rücklicht, nur das Rücklicht, allein 15 EUR gekostet hat, hab ich mir jetzt nicht den Stress mit dem zurücksenden angetan und habe das Zeug behalten. Aber wer bei top24shopbzw. dealirio kauft, sollte vielleicht doch ein bisschen genauer hinschauen bevor man dort kauft, finde ich!


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4 Männer, 4 Bikes…

von Maik 7. Juni 2010 20:53

Es ist Sonntag, 10:30 Uhr die Sonne strahlt. Auf dem Plan steht heute eine Tour nach Potsdam. Toygun hat am Freitag Abend spontan zugesagt, mitzukommen. Wir haben ihm versprochen auch nicht zu schnell zu fahren. Toy ist, was das Fahrrad fahren betrifft, nicht im Training. Wir haben Toy irgendwas von 60 km gesagt…es sollte anders kommen.

Etwas verspätet holen wir Toy ab. An seinem Fahrrad ist eine bedrohlich wirkende Konstruktion befestigt. Er hatte die spontane Idee seine Kamera am Lenker zu befestigen. Wir starten dann mal. Unser ursprünglicher Plan auf der Autobahn, der Avus, nach Potsdam zu fahren, ging leider nicht auf. Heute ist in Berlin Sternfahrt und somit sind auch einige Autobahnen zeitweise gesperrt. Nur leider sind wir dafür etwas zu früh dran. Also fahren wir durch den Grunewald. Micha ist ein wenig genervt von Ronny, weil der immer so dicht auffährt. Ich rede ein ernstes Wort mit Ronny und dann geht das auch. Toy hat etwas Probleme mit seiner Konstruktion, die Kamera wackelt doch ganz schön. In Wannsee kommt uns dann die Fahrrad Demo entgegen und am Ende von Wannsee beginnt wieder dieser böse Berg von dem ich ja bereits vor einem Jahr berichtete. Toy schlägt sich wirklich tapfer. Wir erreichen die Glienicker Brücke.

Agenten Brücke

Also der Plan war an der Brücke anschlagen und umkehren. Wir fragen Toy und Ronny, was wir machen wollen und beschließen weiter nach Potsdam reinzufahren. Ronny will jetzt ein Eis, bekommt er auch und wir schlagen auch zu. Es ist so lecker das ich mir noch eine extra Kugel  gönne. Wir fahren weiter durch Potsdam’s Zentrum und machen uns dabei schon auf den Rückweg. Wir zeigen Ronny noch das Dampfmaschinenhaus, das extra für den enormen Wasserbedarf im Schlosspark Sanssouci errichtet wurde, im Stil einer einer Moschee.

Bild mit migrationshintergrund 

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Blick zu den Dampfmaschinen

Zurück fahren wir am Schloss Babelsberg vorbei, immer am Wasser entlang. Es ist ein fester Sandweg, für mich völlig ok, aber Ronny fängt an zu jammern….”der Weg ist scheiße”. Ist aber bald vorbei. Viel mehr Sorgen machte ich mir um Toy, wir sind bereits bei km 47. Es kommt jetzt schon ab und zu ein mürrisches stöhnen, wenn eine Steigung in Sichtweite kommt. Weiter, weiter immer weiter, ich fühle mit Toy. Er tut mir wirklich ein bisschen leid, aber er hält sich ganz tapfer. Ich mache mal eine kurze Hochrechnung und überlege, ob ich Toy das sagen sollte, ich mache es. Schätzungsweise 85 km werden es wohl werden, er grinst ein bisschen. Wir sind jetzt bei km 52. An der Tankstelle füllen wir unsere Trinkflaschen auf und dann geht es zum Endspurt. Ziel ist es ein kühles Bierchen unter den Linden zu trinken. Ich beschließe nun, daß Toy seinen Rucksack abgibt. Ich gebe Ronny unseren und nehme den von Toy. Es ist unglaublich, Toy schleppt seit Stunden seine komplette Foto Ausrüstung mit. Aber egal, ich mach das jetzt. An der Siegessäule (km 72) habe ich das Gefühl alles Elend dieser Welt steckt in dem Rucksack von Toy. Wir erreichen den Bebelplatz und gönnen uns das versprochene Bierchen.

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km 80, wir sind wieder am Ausgangsort und alle mächtig stolz auf Toy. Jetzt kocht uns Micha noch lecker Spargel und brät uns ein paar Schnitzel und wir sind alle soo glücklich und stolz auf das Vollbrachte.


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100 km

von Maik 30. Mai 2010 13:16

vor ca. einem Jahr sind wir mit dem Fahrrad nach Postdam gefahren. 84 km, was waren wir stolz. Gestern haben wir die Strecke erneut in Angriff genommen. Als wir dann wieder auf dem Rückweg waren, habe ich Micha am Dreieck Funkturm vorgeschlagen, heute doch die 100 km voll zu machen. Wir waren jetzt bei km 73. Bis zum Prenzlauer Berg sind es noch ca. 12 km. Reicht also nicht. Wir beschließen auf Umwegen nach Hause zu fahren und um 17:30 Uhr ist die 100 dann vollbracht.


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Radfahrer sind Hooligans auf zwei Rädern

von Maik 31. August 2009 13:37

Gerade habe ich bei welt.de diesen Artikel gelesen. Das ist ja mal wieder typisch, so eine einseitige Betrachtung. Ich gebe ja zu, auch ich halte mich nicht immer an alle Regeln, aber was ist denn eigentlich mit den Autos die ständig den Radweg zu parken, oder die Fußgänger, die mit einer Aroganz auf dem Radweg spazieren gehen, Mülltonnen die auf dem Radweg abgestellt werden? Fahre ich am Montag morgen die Bernauer Straße entlang, dann kann ich mich vor Glasscherben auf dem Radweg kaum retten.


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Radtour im Spreewald

von Maik 9. August 2009 13:02

Am Samstag haben wir eine Radtour durch den Spreewald gemacht. Um 10:00 Uhr die Fahrräder aufs Auto gesetzt und ab ging es in das ca. 90 km südlich von Berlin gelegene Lübben. Auto abgestellt und los ging es. Wir haben so ca. 80 km geplant. Das Wetter, 28 °C und Windstärke 3. Wir starten mit Gegenwind, das ist ok, lieber jetzt als auf dem Rückweg. Der Radweg ist asphaltiert, alles schön, aber wir wollen etwas mehr action, also tiefer rein in den Wald und an die Kanäle. Mittels Karte suchen wir den Weg.

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Wir haben den Kanal gefunden, aber ohne Wald. Auf einem neu angelegten Deich fahren wir bei vollem Gegenwind, der Boden ist ziemlich weich, das ist jetzt gerade sehr, sehr anstrengend. An einem ziemlich alten Wehr überqueren wir den Kanal und fahren weiter, jetzt unter Bäumen und auf festerem Grund. Das ist besser. Noch ein kurzer Zwischenstopp und uns beiden wird ganz schnell, ganz schön kalt. So nass geschwitzt, können wir nicht lang stehen bleiben. Ganz schnell weiter, dann wird uns wieder warm.

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Nun geht es richtig durch den Wald, ein kleiner schmaler Trampelpfad weißt uns den Weg. Das macht jetzt richtig Laune. Es geht über Stock und Stein. Allein ist man hier nicht, neben Radfahrern und Wanderern, begegnen uns auch ständig Kanufahrer im Kanal.

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Meine Kamera hat leider nur zwei leere Akkus drin, also muss ich mit dem Handy fotografieren, das macht leider nicht so tolle Bilder.

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Nachdem wir den Wald wieder verlassen haben geht es Richtung Vetschau, Vetschau ist auch der Wendepunkt unserer Tour. Nun geht es weiter Richtung Lübbenau und von Lübbenau zurück nach Lübben. In Lübbenau angekommen, macht Micha etwas schlapp, er braucht eine Pause, das hat es auch noch nie gegeben. Aber ich bin ja kein Unmensch und gönne ihm eine kurze Verschnaufpause.

Auf zu den letzten 10 km. Bei km 74 erreichen wir Lübben. Inzwischen schwächle ich auch schon ein bisschen. In Lübben lädt uns ein nettes Lokal zu einem wohl verdienten Bierchen ein. Bei km 82 sind wir wieder beim Auto. Das war eine wirklich schöne Tour, kann ich nur empfehlen. Es gibt hier überall gut ausgeschilderte Radwege. Wir waren sicher nicht zum letzten mal hier.


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Kategorie: Fahrrad

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