Radfahrer sind Hooligans auf zwei Rädern

von Maik 31. August 2009 13:37

Gerade habe ich bei welt.de diesen Artikel gelesen. Das ist ja mal wieder typisch, so eine einseitige Betrachtung. Ich gebe ja zu, auch ich halte mich nicht immer an alle Regeln, aber was ist denn eigentlich mit den Autos die ständig den Radweg zu parken, oder die Fußgänger, die mit einer Aroganz auf dem Radweg spazieren gehen, Mülltonnen die auf dem Radweg abgestellt werden? Fahre ich am Montag morgen die Bernauer Straße entlang, dann kann ich mich vor Glasscherben auf dem Radweg kaum retten.


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Kategorie: Fahrrad

Radtour im Spreewald

von Maik 9. August 2009 13:02

Am Samstag haben wir eine Radtour durch den Spreewald gemacht. Um 10:00 Uhr die Fahrräder aufs Auto gesetzt und ab ging es in das ca. 90 km südlich von Berlin gelegene Lübben. Auto abgestellt und los ging es. Wir haben so ca. 80 km geplant. Das Wetter, 28 °C und Windstärke 3. Wir starten mit Gegenwind, das ist ok, lieber jetzt als auf dem Rückweg. Der Radweg ist asphaltiert, alles schön, aber wir wollen etwas mehr action, also tiefer rein in den Wald und an die Kanäle. Mittels Karte suchen wir den Weg.

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Wir haben den Kanal gefunden, aber ohne Wald. Auf einem neu angelegten Deich fahren wir bei vollem Gegenwind, der Boden ist ziemlich weich, das ist jetzt gerade sehr, sehr anstrengend. An einem ziemlich alten Wehr überqueren wir den Kanal und fahren weiter, jetzt unter Bäumen und auf festerem Grund. Das ist besser. Noch ein kurzer Zwischenstopp und uns beiden wird ganz schnell, ganz schön kalt. So nass geschwitzt, können wir nicht lang stehen bleiben. Ganz schnell weiter, dann wird uns wieder warm.

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Nun geht es richtig durch den Wald, ein kleiner schmaler Trampelpfad weißt uns den Weg. Das macht jetzt richtig Laune. Es geht über Stock und Stein. Allein ist man hier nicht, neben Radfahrern und Wanderern, begegnen uns auch ständig Kanufahrer im Kanal.

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Meine Kamera hat leider nur zwei leere Akkus drin, also muss ich mit dem Handy fotografieren, das macht leider nicht so tolle Bilder.

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Nachdem wir den Wald wieder verlassen haben geht es Richtung Vetschau, Vetschau ist auch der Wendepunkt unserer Tour. Nun geht es weiter Richtung Lübbenau und von Lübbenau zurück nach Lübben. In Lübbenau angekommen, macht mein Michi etwas schlapp, er braucht eine Pause, das hat es auch noch nie gegeben. Aber ich bin ja kein Unmensch und gönne ihm eine kurze Verschnaufpause.

Auf zu den letzten 10 km. Bei km 74 erreichen wir Lübben. Inzwischen schwächle ich auch schon ein bisschen. In Lübben lädt uns ein nettes Lokal zu einem wohl verdienten Bierchen ein. Mich ist sichtlich geschafft und überglück, dass wir es geschafft haben.

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Bei km 82 sind wir wieder bei unserem Auto. Das war eine wirklich schöne Tour, kann ich nur empfehlen. Es gibt hier überall gut ausgeschilderte Radwege. Wir waren sicher nicht zum letzten mal hier.


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Kategorie: Fahrrad

Abends im Mälarpaviljongen

von Maik 18. Juli 2009 16:17

Nach den 86km, sitzen wir beide auf dem Balkon und sind richtig fertig, aber das Wetter ist so herrlich und es ist Freitag Abend, wir wollen noch mal bisschen unter die Leute. Wir entschliessen uns, noch auf ein Glas Wein, den Mälarpaviljongen zu besuchen. Es ist ziemlich voll heute Abend, kein Wunder es ist auch wirklich sehr schön hier. Gibt auch jede Menge hübscher Männer hier :-) Das ganze Lokal ist self sevice, nur das Essen wird an den tisch gebracht, wenn man es vorher bestellt hat. Wir haben schon gegessen und stellen uns an, um etwas zu trinken zu bestellen. Plötzlich tippt mich jemand von hinten an. Als ich mich umdrehe beginnt ein lautes Kreischen, Anna und Mariann Haben uns entdeckt. Zwei Arbeitskolleginen, die noch im letzten Jahr in Deutschland gearbeitet haben. Was für eine Überraschung. Micha kennt die beiden auch, von den vielen Partys die wir in Berlin hatten.

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Wunderschön, wir haben uns seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen. Manch einer meiner Arbeitskollegen wird bestimmt neidisch sein, mit was für schönen Frauen wir den Abend verbracht haben :-)

Anna und Mariann gehen aber recht zeitig und wir verweilen noch einen Moment am Wasser.

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Später fahren wir zurück und haben uns dann spontan überlegt, noch in einen Club um die Ecke zu gehen. Es ist nicht all zu viel los, wir lernen zwei Schweizer kennen und trinken noch etwas zusammen. Wir hatten viel Spaß diesen Abend...und sind um halb 3 im Bett.


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86 km Fahrradtour von Stockholm Richtung Norden

von Maik 18. Juli 2009 15:48

Diese Tour geht von Stockholm in Richtung Norden. Das Wetter ist uns wieder wohl gesonnen, kaum Wolken am Himmel, ein bisschen Wind. Wir starten wieder gegen 10:30 Uhr. Den richtigen Weg hinaus aus Stockholm finden gestaltet sich auch diese mal wieder etwas schwierig. Es geht Richtung Solna, nordwestlich von Stockholm. Vorbei an Kista und dann nach Sollentuna. Wir halten uns nun parallel zur , bei uns würde man Bundesstraße sagen, 262. Hier wird sehr viel gebaut, neu Straßen, Brücken Radwege, leider noch nicht alles fertig, deshalb fahren wir zum Teil auf der Landstraße, was nicht so schön ist. Am Edsberger Schloss machen wir einen kurzen Stop.

Stockholm Fahrradtour

Jetzt müssen wir in Richtung der 265, die strecke ist bisher nicht so spannend. Aber mir werden noch großartige Sachen versprochen. Wir tangieren Täby Kürkby. Unsere Route hat ihren nördlichsten Punkt erreicht und wir fahren nun weiter Richtung Osten. Die Richtung ist klar, also kürzen wir hier etwas ab und fahren durch den Wald. Kurze Pinkelpause.

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Wir fahren jetzt parallel zur Staße 264, bis zur Autobahn E18. Von hier aus geht es nun südlich durch den Wald, parallel zu Autobahn E18. Nach dem bekannten, sich ständig wiederholendem auf und ab, machen wir nun noch einen Schlenker weiter nach Osten. Wir durchfahren den Ort Rydbo und begeben uns in Richtung Wasser. Laut Karte gibt es hier keine Bebauung und wir hoffen auf ein lauschiges Plätzchen am Wasser. Es geht tief, tief noch tiefer in den Wald hinein. Keine Menschenseele. Das Wasser können wir schon zwischen den Bäumen schimmern sehen. Plötzlich baut sich von uns der erträumte Blick auf Wasser auf. Micha hatte mal wieder den richtigen Riecher.

Stockholm Fahrradtour  Stockholm Fahrradtour

Ausser uns kennen diesen Platz doch ein paar Schweden, zwei um genau zu sein, aber es ist wirklich genügend Platz für alle. Wir lassen uns hier nieder und springen ins Wasser, eine herrliche Abkühlung. Die Steine sind allerdings sau glatt, man muss wirklich aufpassen , dass man nicht ausrutscht. Nach dem wir schwimmen waren, nehmen wir nun ein Sonnenbad auf den warmen Felsen, ein bisschen relaxen, das tut jetzt gut.

Stockholm Fahrradtour

Plötzlich fällt mir auf, dass ich meinen Ring verloren habe, ich bin am verzweifeln. Den Ring hat Sanni mir vor 18 Jahren geschenkt. Wir gehen zu der Stelle, wo ich aus dem Wasser gekrabbelt bin und mein Michi hat ihn tatsächlich wieder gefunden, er lag im Wasser. Mann was war ich froh!!!

Nach nicht ganz einer Stunde treten wir den Heimweg an. Wir finden im Wald, unweit der Stelle an der wir gelegen haben, dieses Denkmal. Keine Ahnung was das zu bedeuten hat.

Stockholm Fahrradtour

Es ist jetzt kurz vor 5, es geht jetzt straff nach Stockholm. Wir müssen wieder ein Stück Landstraße fahren und dann finden wir auch schon den ausgeschilderten Radweg nach Stockholm. Dieser geht so ziemlich parallel zur E18. Die Abkühlung tat gut, aber schon nach kurzer Zeit bin ich wieder nass geschwitzt. Die Sonne knallt mit aller Kraft. Meine anfängliche Freude über die so toll ausgeschilderten Radwege hier, hat sich in den letzten Tagen etwas gelegt. Immer, na ja nicht immer, fehlen an den entscheidenden Stellen die Hinweise, wo es denn jetzt nun lang gehen soll. Inzwischen habe ich überhaupt keine Orientierung mehr, Micha schon. Ich bin angenervt. Die geplanten 60km haben wir inzwischen bei weitem überschritten. Nach exakt 86km sind wir wieder an unserem Ausgangspunkt angekommen. Die Beine sind schwer, sehr schwer.

 

 

 

 


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Fahrradtour von Stockholm nach Vaxholm

von Maik 16. Juli 2009 19:53

Diese Tour war eigentlich für Dienstag geplant, wir waren auch bereits auf dem Weg, da fing es aus dem Nichts an zu regnen, nicht nur ein bisschen und es war leider nicht nur eine kurzer Schauer. Nachdem wir eine Weile unter der Tunnelbana Slussen verweilt haben und keine Besserung in Sicht war, sind wir zurück gefahren.

Der Mittwoch war nun der ideale Tag für unsere Tour. Sonnenschein, kaum Wind und bisher auch der wärmste Tag für uns hier in Stockholm. Um 10:30 Uhr ging es los Richtung Nacka. Aber kaum das wir den südöstlichen Stadtrand von Stockholm erreicht hatten, fanden wir den Radweg nicht und sind schon mal einige Berge umsonst umsonst hoch gestrampelt.

Hier oben gelandet und doch leider eine Sackgasse, die Anstrengung war umsonst
Hier oben gelandet und doch leider eine Sackgasse, die Anstrengung war umsonst

Jetzt sind wir aber auf dem richtigen Weg. Es ist ein Radweg nach Gustavberg ausgeschildert, das liegt in unserer Richtung. Wir versuchen uns immer an der Autobahn zu orientieren, die wir zwar nicht sehen, doch in der Ferne zu hören ist. Wir fahren durch kleine Ortschaften zwischen Wald, Wiesen uns Seen.

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Es ist bisher die schönste Tour die wir gemacht haben. Gustavsberg in der Gemeinde Varmdö ist unsere nächste Station. Hier machen wir einen kurzen Zwischenstop, ich hole mir einen kleinen Salat im Supermarkt,

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Micha schaut zu. Weiter gehts. Zwischenzeitlich, wußte ich nicht mehr so richtig wo ich bin, aber mein Michi hat wohl nie die Orientierung verloren. Einen Radweg gibt es nicht mehr nur einen kleinen, matschigen Pfad durch einen Wald. Keine Menschenseele weit und breit. Jeden Moment müsste uns eine Elch Familie begegnen. Wir erreichen wieder Zivilisationen. Die Autobahn ist auch wieder ganz in der Nähe. So verkehrt können wir nicht sein, waren wir dann auch nicht. Nach vielen Kilometern, vielen Bergen erreichen wir Mörtnäs, auf der Landstraße finden wir endlich einen Hinweis auf Vaxholm...

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Das Navie wollte uns partout nicht in diese Richtung führen. Jetzt wissen wir warum, es gibt hier keinen Radweg, zumindest haben wir keinen gefunden. Also fahren wir auf der Landstraße, die ist zum Glück nicht so sehr befahren. Wir sind jetzt ca. bei Kilometer 45. Wir sind noch gut in Form, aber die jetzt vor uns liegende Strecke wird uns ganz schön zu schaffen machen. Für jede bergab Fahrt, in der wir uns kurz treiben lassen können, werden wir mit dem nächsten Anstieg "belohnt".

Nach einiger Zeit geht es dann eine ganze lange weile bergab und wir stehen vor der Fähre. Für einen kurzen Moment dachten wir, wir hätten Vaxholm erreicht. Dem war aber nicht so. Als wir übergesetzt haben, stellen wir fest, dies ist erst mal die Vorinsel Rindö.

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Warten auf die Fähre nach Rindö. Kurze Pause tut ganz gut.

Also weiter, die Sonne brennt, es weht immer noch ein laues Lüftchen. Auch diese Insel ist irgendwann zu Ende. Und da ist sie nun zu sehen, die Festung Vaxholm. Die Festung liegt auf einen kleinen Insel, direkt vor Vaxholm.

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Wir setzen über auf die Insel Vaxholm. Der Kilometerstand zeigt nun eine 65. Im Hafen machen wir uns schlau, wann das nächste Schiff nach Stockholm geht. Den ursprünglichen Plan, Richtung Nord- West nach Stockholm mit dem Fahrrad zurück zu fahren, verwerfen wir. 15:50 Uhr soll sie ablegen. wir haben also noch ein Stunde Zeit uns die Insel anzusehen. Wir sind komplett durchgeschwitzt und suchen uns ein lauschiges Plätzchen um uns den Schweiß und den Staub von der Landstraße abzuwaschen.

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Ganz schön kühl das Wasser, aber das musste jetzt sein.

Zwei frische T-shirts angezogen und ab gehts zum Hafen. Die Schiffe nach Stockholm gehen vom Kaiplatz 6. Die freundliche Dame von der Fährinformation sagte uns wir sollten uns zügig anstellen und das erste Schiff nehmen das kommt. So taten wir, wir waren in der Schlange ungefähr Platz 15. Schon nach kurzer Zeit reihte sich hinter uns eine nicht endende Menschenreihe. Als das Schiff dann, mit einiger Verspätung, kam, gab es ein ordentliches Gedränge. Noch einen Sitzplatz zu ergattern war unmöglich, also standen wir, nach inzwischen 74 km, die nächsten 1 1/2 Stunden. Aber ein kühles Bierchen hat uns der Micha besorgt, das war eine Wohltat. Für die Überfahrt haben wir inklusive Fahrräder 220 Kronen bezahlt.

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Ziemlich geschafft, auf dem Schiff Nach Stockholm

Auf dem Wasserweg nach Stockholm genießen wir den Ausblick.

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17:40 legen wir gegenüber vom Grand Hotel an. wir machen uns auf den Heimweg. Kilometerstand für diesen Tag: 78

Für heute reicht es und morgen werden wir sicher eine Pause einlegen.

 


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Patricia am Sonntag das Gay Loveboat

von Maik 13. Juli 2009 23:36

Die MS Patricia ist eine ehemalige private Luxusyacht, die nun im Hafen fest liegt. Hier gibt es an Deck mehrere Dancefloors, ein Restaurant mit Innen und Außenplätzen. Am Sonntag ist hier immer Gay Night. Hier treffen sich warscheinlich alle Homosexuellen Stockholms und Umgebung. Es ist ein total cooles Partyschiff. Bei jedem Stockholm Besuch, gehen wir auf jeden Fall auch auf die Lady Patricia. Sonntags sind die Preise für das Essen reduziert.  Sehr lecker essen gibt es hier. Wenn man vorher im Restaurant gegessen hat, braucht an keinen Eintritt mehr bezahlen. Das wissen wir ja inzwischen längst. Ab 22:00 Uhr beginnt dann die Party. Wir lernen zwei Berliner kennen, na was für ein Zufall. Irgendwie haben wir den Eindruck Stockholm wimmelt nur so von Deutschen. Später treffen wir dann Magnus, wir haben uns vorher im Chat kennen gelernt. Er hatte mich vor zwei Jahren auf der Stockholm Pride gesehen und sich an mein blaues Haar erinnert :-) Alles in allem war es ein wunderschöner lustiger Abend und wir freuen uns schon auf nächsten Sonntag.

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Die Nacht war allerdings relativ kurz und deshalb machen wir heute eine Pause. Währen ich hier schreibe plant Micha die nächste Route, sie trägt den codename 100. Wofür der Name steht?100km Tour. Ich mache mir darüber jetzt keine Gedanken. Wir waren vorhin in Stockholms Altstad Gamla Stan etwas essen...

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und anschliessend  über Stadshuset...

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zurück auf unsere Insel Kungsholmen. Noch ein Bierchen trinken im Mälarpaviljongen. Sehr nett, gayfriendly und direkt am Wasser. Wir haben sehr lange hier gesessen und den Ausblick genossen.

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Zweite Tour in Stockholms Umgebung

von Maik 13. Juli 2009 13:01

Für diese Tour hat der Planer Micha 66 km angesetzt. Wir steigern uns langsam, wenn 66 km geplant sind, dann werden es in der Regel 10 km mehr. Na mal sehen. Es geht Richtungs Süden, Gegenwind mit Windstärke 3 ist wieder angesagt. Unser Plan ist über Farsta bis nach Haninge zu fahren und dann zurück über Tyresö, Nacka tangieren um dann wieder heil in Stockholm zu landen.

Nachdem es gestern so schön warm war, habe ich heute mein kurzes Höschen angezogen :-) Aber schon bald merke ich, heute ist es nicht so warm. Das heißt warm fahren. Es sind ganz ganz böse Berge auf dieser Strecke. Am schlimmsten sind die Berge, wo das gedachte Ende in einer Kurve liegt und wenn man die Kurve erreicht hat, geht es noch mal die gleiche strecke bergauf. So ist es heute mehrmals passiert.

Mich ereilt, etwa zur gleichen Zeit wie gestern, dieses Hungergefühl. Wir sind jetzt gleich in Haninge, sagt mein lieber Micha. Wir sind jetzt schon etwas sehr weit weg von Stockholm. Das merkt man daran, das es plötzlich keine Beschilderung der Radwege gibt. Wir drehen uns, sozusagen im Kreis. Finden Haninge nicht. Auch das Navi ist nicht sehr hilfreich. Da wir nicht mehr so richtig wissen wo lang, fährt Micha bis zur nächsten Kurve allein vor. Ich warte derweilen am Straßenrand, mein Rad liegt neben mir. Ein freundlicher Schwede hält mit seinem Volvo an und fragt mich, ob ich Hilfe brauche. ich verneine das und bedanke mich herzlich. Sehr nett!!! Micha winkt mich ran, wir sind auf dem richtigen Weg. Nach unzähligen Höhen und Tiefen erreichen wir tatsächlich Haninge. Ich bin inzwischen ziemlich angenervt. Hab Hunger, ganz dolle. Wir finden wieder einen Burger. Ich breche am Tisch zusammen, das war jetzt etwas übertrieben. Der Burger war der Beste, den ich je gegessen habe!!!

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Inzwischen ist es auch so, das ich völlig durchgeschwitzt bin, sozusagen klitsch nass. Ich ziehe meine Jacke über. Das hilft aber gar nichts, ich muss wieder aufs Rad, mich bewegen. Die Suche nach Haninge hat uns etliche Kilometer gekostet. Ich will jetzt nur noch zurück nach Stockholm und zwar die kürzeste Strecke!!! Das machen wir auch so. Wir fahren nun die gleiche Strecke zurück, wie wir hergefahren sind, nur auf der anderen Straßenseite. Ich weiß jetzt gar nicht mehr bei welchem Kilometer wir waren, aber ich hatte inzwischen das Gefühl, ich schaffe es nicht mehr. Irgendwie muss ich hier durch. Ich habe mir jetzt etwas zum ablenken einfallen lassen. Auf dem Radweg liegen überall Kienäpfel, ich versuche jetzt diese mit dem Vorderrad nur zu tangieren und dann so weit wie möglich weg zu schiessen. Das macht Spaß und kurzzeitig vergesse ich die Qualen. In weiter Ferne sehe ich nun dieses riesige Gebäude, das aussieht wie ein Globus, darauf befindet sich ein Wohnhaus. Was das zu bedeuten hat, weiß ich allerdings nicht. Ich weiß nur, jetzt ist das Ziel nahe.

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Wir sind endlich wieder in Stockholm. Ich bin so froh, auf den letzten Kilometern gebe ich noch mal alles. Warum ich diesen Beitrag überwiegend in der Ich Form geschrieben habe? Ja, Micha war auch dabei, aber der vermittelte mir ständig den Eindruck, ihm mache das alles nichts aus. Um ca. 16:00 Uhr stehe ich unter der Dusche und genieße das warme Wasser. Es waren tatsächlich 66,5 km, aber leider nicht die geplante Tour.

Heute Abend wollen wir aufs Loveboat, na das kann ja was werden. Ich bin jetzt echt kaputt.


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Fahrradtouren in und um Stockholm

von Maik 13. Juli 2009 12:09

Nachdem es hier in Stockholm verregnet startete, konnten wir inzwischen 2 ausgiebige Touren machen. Am Donnerstag haben wir nur ein bisschen Stockholm erkundet, mal sehen was es so neues gibt. Allerdings haben wir nach 25 km abgebrochen, da das Wetter doch ziemlich bescheiden war.

Am Freitag, ging es dafür dann richtig los. Bei Sonnenschein und Windstärke 3 fahren wir in Richtung Bromma, Drottingholm bis nach Erkö Ekerö. Hier haben wir mit der Fähre übergesetzt. Die Fähre kostet 10 SEK pro Person, das war ein Schnäppchen.

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Schon etwas abgekämpft kann ich auf der Fähre kurz pausieren

Wieder runter von der Fähre geht es nach Huddinge. Inzwischen macht sich bei mir ein mehr oder weniger starkes Hungergefühl breit. Wir befinden uns inzwischen auf dem Rückweg nach Stockholm. Wir entdecken MAX Burger, na wunderbar. Gestärkt geht es nun zügig weiter, wir haben jetzt Rückenwind. Unser Training in Berlin zahlt sich aus, allerdings machen uns die Berge ganz schön zu schaffen. Diese ständige auf und ab, ich benutze Zahnräder, meiner Gangschaltung, die ich noch nie benutzt habe.

Die Radwege sind wirklich sehr schön ausgebaut hier, Wegweiser gibt es fast überall. An manchen Stellen fehlen aber entscheidenen Hinweise, aber Micha ist ja vorbereitet und unser Navi haben wir auch dabei. Nach 55 km erreichen wir wieder Stockholm. 55 km hört sich jetzt vielleicht nicht so viel an, aber wie bereits erwähnt, fuhren wir bei Windstärke 3 und dann gibt es doch ganz schön böse Berge hier. Wir werden uns aber auf jedenfall noch steigern.


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Farradtour nach Potsdam

von Maik 15. Juni 2009 15:10
  
Am gestrigen Sonntag haben wir einen Ausflug nach Potsdam gemacht. Ich lebe jetzt schon einige Jahre in Berlin, aber in den Park Sanssouci habe ich es bisher nocht nicht geschafft.

Um 10:15 Uhr satteln wir unsere Fahrräder, Rucksack auf, trinkflasche gefüllt und los gehts. Zunächst einmal geht es queer durch die Stadt über die Bernauer Straße, Invaliden Straße, vorbei am Hauptbahnhof, Kanzleramt. Dann der Tiergarten, Siegessäule, Ernst Reuter Platz. Weiter auf dem Kaiserdamm, dann Richtung Funkturm/ Messe und ab gehts in den Grunewald. Geschafft, hier gibt es jetzt parallel zu Avus einen breiten Fuß und Radweg. Dieser ist auch ganz gut frequentiert.

Inzwischen überkommt mich ein leichtes Hungergefühl, ich dachte an einen Burger. Ich reiß mich aber zusammen bis wir in Potsdam sind. Kurz vor Potsdam habe ich dann plötzlich das Gefühl, ich trete auf der Stelle. Ein leichter Gegenwind weht, aber das kann es doch nicht sein, ich schaue mal etwas weiter nach vorn und sehen einen ewig langen Berg, ein Blick zurück verrät mir, ich befinde mich schon eine ganze weile auf selbigen. Nun also Zähne zusammen beißen und durch bzw. rauf da. Geschafft, jetzt gehts auch gleich wieder zügig hinab am Fuße des Berges erreichen wir eine Brücke und das Orteingangsschild von Potsdam, welches gleichzeitig das Ortsausgangsschild von Berlin ist. Wir sind jetzt, wenn ich mich recht entsinne, ungefähr bei km 35. Der Gedanke, das das auch noch mal für den Rückweg gilt, erschreckt mich etwas, aber mein nächster Gedanke, die S-Bahn ist ganz in meiner Nähe, beruhigt mich wieder.

Wir düsen mit unseren Bikes durch Potsdam, Micha zeigt mir das Holländische Viertel, sehr hübsch. Jetzt gibt es aber erstmal den Burger, den haben wir uns verdient. So und ab Richtung Park Sanssouci, wir erreichen den Park und leider darf man mit Fahrrädern nicht herein. Wir fahren zum nächsten Eingang direkt am Schloß. Die Fahrräder stellen wir ab. Der Eintritt ist kostenlos, wer möchte kann allerdings einen Euro spenden, wir wollen nicht. Ich brauch mein Kleingeld vielleicht noch für die S-Bahn :-)
 
Ich kannte das Schloß bisher nur von Bildern und war erstmal etwas entäuscht, so groß war es nun ja nicht, aber nachdem wir den Weinberg hinunter gegangen sind, sah es dann doch ganz beeindruckend aus. Mann kann sich das Schloß von innen ansehen, allerdings waren wir nicht bereit dafür 12 Euro pro Person auszugeben. So langsam erahne ich die Ausmaße dieses Parks, unglaublich wie groß. Die ganzen Stufen des Weinbergs müssen wir nun wieder hinauf, es kneift ein bisschen in den Beinen. Wieder auf dem Sattel gelangen wir zur Orangerie, hier parken wir unsere Räder noch einmal und schauen uns ein wenig um, es sind wieder etliche Stüfen zu überwinden.

 
Wir finden einen Park Eingang der das Fahrrad fahren, sagen wir mal nicht verbietet, wir sind auch nicht die einzigen mit dem Fahrrad. Wir sind am neune Palais, hier lebte unser letzter Kaiser Wilhelms II. bis zu seiner Abdankung , mächtig gewaltig. Wir verlassen den Park nun wieder und fahren in das Zentrum von Potsdam um uns dann wieder auf den Heimweg zu machen. Wir sind jetzt bei km 50 und befinden uns wieder am Fuße des bösen Berges. Mit aller Kraft gehts hinauf, der Berg scheint viel Höher geworden zusein. Vor uns zwei Jungs mir Ihren Rennrädern und den perfekt sitzenden Klamotten sehen sie aus wie Jan Ulrich und co. Wir nähern uns immer mehr an und ziehen schließlich an Ihnen vorbei. Wir haben Mountain Bikes und nicht so tolle Klamotten dafür ordentlich Bumbs in den Beinen :-) der Berg kann uns nichts anhaben. Hinunter können wir uns wieder treiben lassen. Irgendwann erreichen wir auch wieder den Grunewald, noch viel mehr Menschen als heute morgen, das Wetter ist auch bombig heute. Aus der Ferne erkenne ich ein mir bekanntes Gesicht, aber da ist er auch schon an mir vorbei, ich rufe hinter her, es ist Holger wir sagen kurz Hallo, Holger ist auf dem Weg zum Wannsee zum baden. Weiter gehts. Viel gesprochen wird jetzt nicht mehr. Wir erreichen den S-Bahnhof Witzleben, Micha stellt die alles entscheidene Frage S-Bahn ja oder nein? Ich verneine und damit gehts mit dem Fahrrad weiter bis nach Hause. Um 16:15 Uhr, nach 84 km erreichen wir gesund und wohlerhalten, schon etwas schwere  Beine, den Prenzlauer Berg.


Paula wartet schon sehnsüchtig, wir schnappen sie und das Auto und fahren nach Pankow an den Baggersee und springen alle drei ins Wasser, ganz schöne Abkühlung. Auf dem Rückweg besuchen wir noch Sanni und Toy, hier bekommen wir auch gleich noch Abendbrot und ein bisschen zu trinken. Ein schöne Tag geht zu Ende, wir haben sehr gut geschlafen :-)

 


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Kategorie: Berlin | Fahrrad

Das zweite Weihnachtsgeschenk

von Maik 23. Dezember 2008 21:22

Nachdem mein erstes Weihnachtsgeschenk angekommen ist, kam ein paar Stunden später das sehnsüchtig erwartete Zweite an. Mein neues Bike, freu freu!

Mein nagelneues Serious Rockville. Nachdem mein Altes immer mehr Altersschwächen zeigte, gab mein Micha sein OK für ein neues. Vorn und hinten gefedert, Hydraulische Scheibenbremsen und ich muss sagen es fährt sich einfach super. Da freu ich mich richtig darauf, meinen Weihnachtsspeck wieder abzufahren...

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Kategorie: Fahrrad | nurmalso

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